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MIRABELLE
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Zürich - als größte Stadt in der Schweiz ist es zugleich
wichtistes kulturelles und wirtschaftliches Zentrum - und - nicht weit
hergeholt - die Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität,
dicht gefolgt von Wien, Genf und Vancouver. Wirtschaftsmetropole und internationaler
Finanzplatz - ihr Businesstermin wird Sie sicher schon öfters über
diese Metropole geführt haben, denn der Finanzdienstleistungssektor
ist Zürichs wichtigste Branche, mit Sitz der UBS und Credit Suisse,
und der Börse "Swiss Exchange".
Konnten Sie in ihrer Freizeit auch die kulturelle Seite Zürichs geniessen?
An der Limmat und am Zürichsee gelegen, lohnt sich schon allein der
Ausblick von der Altstadt auf die Schweizer Alpengebirgskette. Der ehemalige
alt-römische Stützpunkt Tuncum wurde im 13. Jh. zur freien Reichsstadt
Zürich. Heute wird die mittelalterliche Altstadt mit ihrem regen
Nachtleben, zahlreichen Bars, und ihrem vielseitigen Kulturangebot auch
"Downtown Switzerland" genannt.
Maler, Komponisten und Schriftsteller haben die Stadt geprägt: z.B.
Max Frisch, James Joyce und Hermann Hesse ("Siddhartha"). Dort
entstand auch der Dadaismus. In der Frauenmünsterkirche kann man
aus wieder einer anderen Epoche Fenster von Marc Chagall bewundern. Zürich
ist ungelogen eine Drehscheibe zeitgenössischer Kunst in einem Atemzug
mit New York und London. Zu bewundern ist auch die Giacometti-Halle in
der Hauptwache. In der ganzen Stadt kann man auf eigene Faust oder in
charmanter weiblicher Begleitung die Museen und Kunstgalerien der Stadt
erkunden. Ein Höhepunkt bildet das Rietberg-Museum für außereuropäische
Kunst im schön angelegten Rieterpark. Zu sehen gibt es dort diverse
wechselnde Ausstellungen, auch zu erotischen Kunstobjekten Asiens, so
wie Darstellungen von Liebespaaren aus der persischen Buchkunst und dem
Kamasutra Indiens.
Oder präferieren Sie einen Einkaufsbummel entlang der Bahnhofstrasse,
die den Hauptbahnhof mit dem Zürichsee verbindet? In den exklusiven
Boutiquen für internationale Designermarken findet eine Dame alles
was ihr Herz begehrt - von ausgefallenen High-Heels über Schmuck,
Louis Vuitton Täschchen bis hin zu erotischen Dessous für frivoles
Shopping.
Für einen Zwischenstopp lädt die am Paradeplatz gelegene traditionsreiche
Confiserie "Sprüngli" ein. Ihre Escort-Lady lässt
sich hier gern eine Tasse Schokolade auf der Zunge zergehen während
sie auf den Beginn der Verabredung mit Ihnen wartet.
Über die A4 gelangt man von Zürich über Winterthur
und Frauenfeld nach dem in Deutschland am Bodensee gelegenen Konstanz.
Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee, mit einer langen
historischen Tradition und eigener Universität. Im Mittelalter erblühte
sie als traditionelle Handelsstadt. Ihre Lage am Bodensee und am Rhein,
ihre Nachbarschaft zur Schweiz, zu Österreich und Liechtenstein macht
sie heute zum beliebten Tourismus-Ziel am Bodensee. Von hier legen etliche
Linienschiffe, Ausflugsdampfer und Kreuzfahrtschiffe ab.
Im August zelebriert ganz Konstanz das traditionsreiche größte
Volksfest am Bodensee mit einem außergewöhnlichen, farbenprächtigen
Feuerwerk.
Linksrheinisch befindet sich die Altstadt und das "Paradies"
- heute ein dörflicher Teil, im Spätmittelalter eine Fischer-
und Bauernsiedlung mit einem Kloster, von dem sich der Name ableitete.
Konstanz hat eine sehr alte und interessante Geschichte, in die ich Sie
entführen möchte: Eine keltische Siedlung im 2.Jh.v.Chr., wurde
es schon bald durch Rom unter Kaiser Augustus unterworfen. Das spätrömische
Steinkastell "Constantia" (nach Kaiser Constantius l. benannt)
diente der Verteidigung gegen die Alemannen. Die Stadt hatte Glück,
denn im Mittelalter lief die Fernhandelsroute direkt durch sie hindurch
über die Bündner Alpenpässe nach Italien. Im 11. Jh. priveligierte
sich Konstanz als Freie Stadt.
Zwischen 1414 und 1418 fand das berühmte Konzil zu Konstanz statt,
die einzige Papstwahl nördlich der Alpen. Während des Konzils
wurde 1415 der tschechische Reformator und Ketzer Jan Hus verbrannt. Der
Bestseller-Roman von Iny Lorentz "Die Wanderhure" spielt im
Konstanz dieser bewegten Konzil-Zeit. Prostitution gehörte damals
zum Alltag in einem Konstanz, das enorme Menschenansammlungen über
lange Zeit zu verkraften hatte. Es gab neben zahlreichen Bordellen auch
Kurtisanen von gehobenem Rang. Das heutige Wahrzeichen am Konstanzer Hafen
verweist auf diese Zeit: die "Imperia", 1993 vom Bildhauer Peter
Lenk aufgestellt, ist eine Satire auf das Konzil. Zu sehen ist weithin
eine Kurtisane von erotischer Ausstrahlung - mit üppigen Brüsten
und tief ausgeschnittenem Dekolleté, ein Umhang der sich unterhalb
der Taille fast von allein öffnet. Verschiedene Interpretationen
bieten sich dem modernen Betrachter: Zur Verbrennung des angeblichen Ketzers
Jan Hus ließ man damals alle Huren der Stadt aufmarschieren. Mit
dem Denkmal wird auch der römischen Kirche ihre Mätressenherrschaft
vorgeworfen. Vorbild für die Statue war die frivole Erzählung
von Honoré de Balzac "La belle Imperia". Heimlich herrschte
sie über das Konzil als Mätresse von zahlreichen Kardinälen
und Markgrafen! Für mich ist sie auch ein Symbol moderner Escort-Damen
am Bodensee.
Das heutige Konstanz ist mit seiner wunderschönen Lage am See reich
an historischen Sehenswürdigkeiten. Vom Römerkastell am Münsterplatz,
über zahlreiche Denkmäler, Brunnen, gotische Kirchen und Klöster.
Die Altstadt hat von der Restauration ihrer zahlreichen Wandmalereien
an den Häuserwänden profitiert, nicht zuletzt das Rathaus mit
seinen Fresken.
Am rechtsrheinischen Ufer findet man zahlreiche Stadtteile und die Autofähre
Konstanz-Meersburg mit regelmäßiger, ganzjähriger Anbindung
an das schöne Meersburg.
Eines der beliebtesten Ausflugsziele von Konstanz aus ist
Meersburg. In idyllischer Lage beherbergt es Deutschlands älteste
bewohnte Burg, in der auch Dichterin Annette von Droste-Hülshoff
lebte und starb. Malerisch laden Ober- und Unterstadt mit Marktplatz,
Obertor und alten Fachwerkhäusern zum Stadtbummel ein. Am Nordufer
des Bodensees gelegen, zeigen seine Hänge gen Süden - das "Sonnenufer"
des Bodensees ist ideales Weinanbaugebiet und hier ist auch die Heimat
des ältesten badischen Winzervereins und der besten Meersburger Weine.
Jedes Jahr beim Winzerfest im September bietet sich Gelegenheit zu unzähligen
Weinproben, z.B. vom "Müller Thurgau" oder "Spätburgunder
Rotwein". Viel Spaß dabei! Die Weinanbaufläche umfasst
immerhin 120 Hektar und 1 Million Liter Wein werden jedes Jahr gekeltert!
Nicht so bekannt wie das Zeppelinmuseum zu Friedrichshafen ist vielleicht
seine Meersburger Ergänzung. Dafür ist die Thermen- und Saunawelt,
die schönste am Bodensee, umso beliebter! Mit einem Hamam, einem
osmanischem Dampfbad, Außensaunen im Pfahlbauten-Stil, großzügigem
Whirpool und beheiztem Außenbecken liegt seine Krönung vielleicht
im direkten Bodenseezugang im Nacktbadebereich. Oder doch eher in der
wunderschönen erotischen Begleiterin an Ihrer Seite? Und niemand
ahnt Ihr süßes Geheimnis...
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